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Spruch des Monats

Unser Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.
Francis Picabia

Top-Partien aus 2012

Schachaufgabe des Tages

Oktober 2017
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Ein rabenschwarzer Tag

Peter Trzaska

An einem wunderschönen Herbsttag empfingen wir in der 3. Runde die Drittvertretung von Erkenschwick. Es war ein Tag, um Helden zu zeugen. Der Berg kreißte und gebar aus Sicht der Zeppeliner ein Mäuschen. Um es vorweg zu sagen: Unser Gast, der SV Erkenschwick, war uns in allen Belangen überlegen.

 

Jürgen Rochol und Günter Strozewski, die beiden Ersatzkräfte, tauschten vor Beginn der Partie Nettigkeiten aus und waren darüberhinaus zu Späßen aller Art aufgelegt. Nach kurzer Spielzeit aber hatte Jürgen nichts mehr zu lachen. Gute Chancen zumindest auf einen Teilerfolg hatten Michael Bott und Achim Raasch. Aber nach einigen Ungenauigkeiten mussten beide gratulieren.

 

Joachim Talarski hatte sogar Gewinnchancen, erkannte aber erst nach der Analyse mit Peter Trzaska seine Möglichkeiten. Warum so spät? Nico von Blumenthal, Frank Kosfeld und Jürgen Labinski mussten die Überlegenheit ihrer Gegner früher oder später anerkennen.  Die totale „Pleite“ verhinderte Bernd Thiel, der trotz eines Minusbauern im Turmendspiel ein Remis erkämpfte. Fazit: Fast alle Zeppeliner blieben unter ihren Möglichkeiten. In dieser Form haben wir in der Bezirksliga keine Daseinsberechtigung.

 

Ergebnisse

 

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Haltern gegen Zeppelin

Ganz gut, aber nicht gut genug!

„Geburtstagskind“ Bernd Thiel und sein Gegner Roland Michalicek

Die nächste Runde in der Bezirksliga gegen die Schachfreunde aus Haltern war als „Auswärtsspiel“ angelegt. Beide Mannschaften traten dabei zwar ersatzbehaftet jedoch vollzählig an. Ob wieder ein Sieg wie im letzten Jahr möglich sein konnte, sollte sich noch zeigen.

 

Es ging aber gut los. Joachim Talarski kam mit Leichtfigurengewinn zunächst prima ins Spiel. Bei den Anderen  tat sich allerdings in der ersten Spielstunde noch nicht viel. Jürgen Labinski der an Brett 7 aufgerückt war, konnte dann aber leider dem deutlich stärkeren Manfred Pöter nicht lange standhalten und gab nach vergleichsweise kurzer Spieldauer auf. Joachim konnte dann leider auch seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen. Sein über 100 DWZ-Punkte stärkerer Gegner Marco Lombardi konnte den Leichtfigurenverlust zum Schluss so gut kompensieren, dass es noch für ein solides Remis reichte.

 

Auch Achim Raasch und  Michael Bott konnten Akzente setzen und sich mit ihren erheblich stärkeren Gegnern Hans Backmann und Dominik Strübig, auf berechtigte Remis verständigen. Ersatzmann Ferdinand Kühler hielt lange gegen Thomas Schniederjan durch. Obwohl  ebenfalls „nur“ Ersatzmann, war der Halterner mit einer DWZ von 1934 der stärkste  Schachspieler im Raum. Nach Leichtfigurenverlust in der dritten Spielstunde musste sich Ferdnand dann leider geschlagen geben. Ein kleines Geburtstagsgeschenk machte sich aber Bernd Thiel, der gegen den etwa 100 DWZ-Punkte stärkeren Halterner, Roland Michalicek, nach langem ausgeglichenen Kampf, ein glänzendes Remis erreichte.

 

Man lag nun 2 Punkte zurück. Zwei Siege mussten her um ein Mannschaftsremis zu erreichen. Doch sowohl bei Nikolaus von Blumenthal als auch bei Frank Kosfeld, sah es eher nach weiteren Remis aus. Das würde nicht reichen. Niko hatte jedoch rein von der Spielstärke her die härtere Nuss zu knacken. Gegen seinen deutlich stärkerer Gegner Alfons Schulz hielt Niko bis weit ins Endspiel hinein ein Remis, musste sich dann aber doch zum Schluss geschlagen geben.

 

Frank Kosfeld näherte sich nun zusammen mit seinem ebenbürtigen Kontrahenten Hans Truszkowski der ersten Zeitkontrolle. Da unsere Mannschaft bereits verloren hatte, reichte man sich auch hier bald die Hände zum Remis. Im Hinblick auf das doch eher ungleiche Kräfteverhältnis, war das 5,5 : 2,5 – Resultat kein schlechtes Ergebnis. Nächsten Sonntag geht’s bereits weiter. Da haben wir mit den Leuten aus Oer-Erkenschwick einen ebenso starken Gegner vor der Brust.

 

.Tabelle   Ergebnisse  Topscorer

 

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Septemberrunde Vereinsblitzmeisterschaft

Spannender Blitzschachabend

Nico und Klaus im Stichkampf um Platz 2

Wie immer am monatsletzten Freitag fand die nächste Runde der Vereinsblitzmeisterschaft statt. Die Septemberrunde war mit der Mindestteilnehmerzahl von vier Leuten wieder recht mau besucht. Schade zwar, aber immerhin musste der Wettkampf nicht wie die letzten beiden Male ausfallen.

Man spielte auf Grund der geringen Teilnehmerzahl Doppelrunden bei denen es diesmal einige kleinere Überraschungen gab. Klaus Molke und Achim Raasch konnten dabei gegen die doppelt so starken Favoriten Joachim Talarski und Nikolaus von Blumenthal durchaus Akzente setzten. So konnte zum Beispiel Klaus, Niko sowohl einmal im Hauptkampf als auch einmal im späteren Stichkampf um Platz 2 besiegen. Zudem schlug Klaus ein Remis gegen Joachim heraus. Achim war ähnlich erfolgreich, besiegte Joachim in schlechterer Stellung mit einer glücklich entstandenen Mattdrohung in der Hauptrunde und strotzte Niko ebenfalls ein Remis ab.

Sieger wurde abermals Joachim Talarski, der allerdings den Sieg nicht so locker wie sonst einfuhr. Durch die Teilerfolge der anderen Mitspieler ergab sich nun eine Punktgleichheit um die Plätze 2 bis 4 worüber ein Stichkampf entscheiden sollte. Die erste Runde ging aber ebenfalls für alle gleich aus, sodass noch eine dritte Runde folgen musste. Erst jetzt wurde Niko seiner Favoritenrolle gerecht und verwies Achim und Klaus auf die weitern Plätze.

Es war also auch in dieser Minirunde noch jede Menge Spannung drin.

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Ergebnisse

 

17. Benefiz-Turnier zugunsten des Ev. Kinderheims Herne

Turnierseite

Das Schnellschachturnier zu Gunsten des Ev. Kinderheims Herne ist seit 17 Jahren fester Bestandtei des Terminkalenders zahlreicher Titelträger aus dem In- und Ausland. Zu den Stammgästen kann man neben dem mehrfachen deutschen Blitz- und Schnellschachmeister IM Karl-Heinz Podzielny auch Großmeister Daniel Fridman und seine Ehefrau GM Anna Zatonskhi zählen, die, wenn immer sie Zeit haben, an dem beliebten Turnier teilnehmen. Daniel Fridman ist Mannschaftseuropameister, während seine Ehefrau sich als mehrfache US-Meisterin ausgezeichnet hat. Alle prominenten Titelträger aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Darüber hinaus kommen Schachspieler aus ganz Deutschland, um die Gelegenheit zu nutzen, gegen einen Titelträger zu spielen.

Insgesamt sind wieder 2.000 Euro Preisgeld zu verteilen, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Es gibt Sonderpreise für den besten Herner Schachspieler, beste Frau und bester Jugendlicher. Für das leibliche Wohl, zu günstigen Preisen, ist bestens gesorgt.

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Schwere Kost zum Auftakt

Dietmar Sawatzki-Frank Kosfeld

SV Zeppelin Herne I – SK Ickern I 3:5

 

 

Am 1. Spieltag hatten wir gleich die DWZ-stärkste Mannschaft der Bezirksliga im Heimspiel vor der „Brust“. Keine leichte Aufgabe für den Anfang. Beide Teams boten jeweils einen Ersatzmann auf.
Es ging für uns überraschend gut los: Michael Bott drohte bereits im 11. Zug eine Figur zu gewinnen. Sein Gegner war so geschockt, dass er umgehend kapitulierte.
Abramowski – Bott 0:1
Die beiden Ersatzleute Klaus Molke und Dieter Rathke einigten sich recht früh auf ein Remis.
Achim Raasch verdarb sich seine vielversprechende Partie durch ein Figurenopfer. Sein routinierter Gegner Udo Schweiger konsolidierte danach Zug um Zug seine Stellung. Zum Schluss flogen Achim die gegnerischen Springer um die Ohren, so dass er fast schwindelig wurde.
Nico von Blumenthal hatte es mit einem schachlichen Schwergewicht zu tun. Er hielt die Partie lange offen, bis er im 38. Zug die Qualität verlor und anschließend die Partie.

Uwe Abramowski-Michael Bott

Bernd Thiel gewann gegen Rüdiger Steinke eine Figur, gab diese aber nach einer Unachtsamkeit wieder ab, so dass auch diese Partie im Remis mündete. Immer, wenn diese beiden Kontrahenten aufeinander treffen, gibt es eine Punkteteilung. (so geschehen in den letzten Jahren)
Joachim Talarski hatte am 1. Brett die undankbare Aufgabe gegen einen absoluten Spitzenspieler (DWZ 2225) antreten zu müssen. Mit den schwarzen Steinen bot er lange Paroli und stand nach allgemeiner Auffassung mindestens gleichwertig. Häufig reicht ein kleiner Fehler, um eine Partie kippen zu lassen. So auch diesmal. Ein Mehrbauer im Damenendspiel gab letztlich den Ausschlag zugunsten von Willi Fahnenschmidt.
Jürgen Labinski kämpfte tapfer gegen die drohende Niederlage an. Gegen eine Mehrfigur von Frank Sieczkarek aber war kein Kraut gewachsen.
Obwohl der Mannschaftskampf längst verloren war, spielte sich Frank Kosfeld in einen wahren Rausch. Seine Partie bekommt den inoffiziellen Schönheitspreis. Aber sehen sie selbst:
Kosfeld – Sawatzki 1:0
Resümee: Es war die erwartete Auftaktniederlage, die aber längst nicht so deutlich ausfiel wie in den vergangenen Jahren. Das gibt Mut für die vor uns liegenden Aufgaben.
Ergebnisse


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Saison 2017/2018

Die Termine stehen fest

Liebe Vereinsmitglieder,

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euer Spielleiter Achim Raasch, war am Dienstag bei der Sitzung des Schachverbands Ruhrgebiet (SVR) unterwegs, um zu hören was die Änderungen bzw. Ergänzungen der FIDE-Schachregeln mit sich bringen. Eigentlich nichts Spannendes oder gar Neues. Wer mag kann sich die Regeln hier anschauen oder mich ansprechen. Zudem werden in der Saison 2018/2019 die Schachbezirke zusammengelegt und, wenn ich das richtig verstanden habe, aus der Bezirksklasse und der Hälfte der Bezirksliga, zusammen mit anderen regional anliegenden Vereinen eine neue Verbandsbezirksliga gegründet. Jahr für Jahr sollen dann nach und nach die unteren Klassen hochgezogen werden. Für uns ändert sich dann erstmal nichts außer vielleicht die Bezeichnung unserer Liga.

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Aber in dieser Saison bleibt noch alles beim Alten.

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Am Freitag war ich dann bei der Spielleitersitzung. Die Termine für die kommende Saison stehen nun fest. Wir können auch in dieser Saison wieder alle Spiele, auch die „Auswärtsspiele“ in unserem Vereinsheim bestreiten. Ich werde die Daten schnellstmöglich verteilen. Vorab sende ich es aber schon an diejenigen, deren E-Mailadresse ich kenne. Alle anderen bekommen die Informationen wie immer mit einem separaten Brief zusammen mit dem neuen Saisonheft, welches ich aber erst nach Meldeschluss der genauen Mannschaftsaufstellung, also ab 01. August 2017 erstellen kann.

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Und so sieht es 2017/18 in der Bezirksliga aus:

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Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sp + = MP BP
1 SV Königsspringer Haltern 1 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SV Zeppelin Herne 1 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SG Rochade Disteln 1 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SV Hullern 1 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SV Waltrop 2 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 Recklinghäuser SG Läufer-Ost 1 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SV Unser Fritz 2 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SC Recklinghausen Altstadt 1 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SK Ickern 1 ** 0 0 0 0 0 0.0
1 SV Erkenschwick 3 ** 0 0 0 0 0 0.0

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Bezirksliga: Terminübersicht

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1       03.09.2017          SV Zeppelin Herne              –       SK Ickern 1
2       08.10.2017 *       SV Königsspr. Haltern 1          –       SV Zeppelin Herne **
3       15.10.2017          SV Zeppelin Herne             –        SV Erkenschwick 3
4       19.11.2017          SV Zeppelin Herne             –        SG Rochade Disteln 1
5       17.12.2017          SV Hullern 1                              –   SV Zeppelin Herne **
6       28.01.2018          SV Zeppelin Herne             –        SV Waltrop 2
7       18.02.2018          Recklingh. SG Läufer-Ost 1    –        SV Zeppelin Herne **
8       11.03.2018 *       SV Zeppelin Herne             –        SV Unser Fritz 2
9       22.04.2018          SC Recklingh. Altstadt 1         –       SV Zeppelin Herne **

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* Sondertermin

** Sämtliche Auswärtsspiele finden in unserer Heimspielstätte statt

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Mannschaftsaufstellung

  1. Talarski, J.
  2. Blumenthal. N. v.
  3. Thiel, B.
  4. Raasch, A. (MF)
  5. Bott, M.
  6. Kanacher, R.
  7. Kosfeld, F.
  8. Labinski, J.

1001 Krause, M.
1002 Kühler, F.
1003 Molke, K.
1004 Cillis, K.
1005 Daubitz, F.
1006 Braunschuh, P.
1007 Balcerzak, J.
1008 Rochol, J.
1009 Meiritz, W.
1010 Gisk, O.
1011 Leichner, E.

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Auch habe ich mir mal die Mühe gemacht und eine kleine Chronik des SV Constantin verfasst. Schaut euch das doch bitte mal hier an, besonders ihr, die ihr schon ganz lange mit dabei seid, und sagt mir, ob das so okay ist. Ich kann da gerne noch was korrigieren, wenn da was nicht stimmt.

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Sparkassen Chess-Meeting 2017: Wladimir Kramnik gewidmet

Jedes Sparkassen Chess-Meeting besitzt eine eigene Charakteristik, erzählt eine eigene Geschichte. 2017 setzt dabei ein besonderes Glanzlicht: Die Veranstaltung, die vom 15. – 23. Juli 2017 im Orchesterzentrum NRW in der Brückstraße 51 stattfinden wird, ist einem der bedeutendsten

Schachspieler aller Zeiten gewidmet: Wladimir Kramnik.

Der Grund: Seit genau 25 Jahren gibt es eine Schachliaison zwischen dem dreifachen Weltmeister und der Turnierstadt Dortmund. Beim berühmten Chess-Meeting 1992 spielte das damals gerade 16-jährige Schach-Talent Wladimir Kramnik zum ersten Mal in Dortmund. In der Westfalenhalle II kämpften die Kasparow, Iwantschuk und Co. um den Turniersieg. Eine Etage tiefer, in der Schwemme der Westfalenhalle 2, fochten hingegen mehrere Hundert Schachenthusiasten, unter ihnen Wladimir Kramnik, “ihre” offenen Turniere aus. Kramnik wurde vielbeachteter Zweiter in seinem “Open” und setzte damit ein erstes schachliches Ausrufungszeichen.

Danach ging alles rasend schnell:

Programmheft

Das Dortmunder Turnier und Wladimir Kramnik machten praktisch Hand in Hand Weltkarrieren, wobei Kramniks überragendes Können sogar von drei Welttiteln gekrönt wurde. Damit ist er einer der bedeutendsten Schachspieler aller Zeiten und in einem Atemzug mit Superstars wie Garri Kasparow, den er 2000 als Weltmeister entthronte, Anatoli Karpow und Bobby Fischer zu nennen.

Besonders hervorzuheben ist, dass Kramnik von 1992 an mit zwei Ausnahmen – 1994 und 2002 – Jahr für Jahr das Dortmunder Turnier bestritt. Wobei er 2002, als sein Herausforderer um die Weltmeisterkrone ausgespielt wurde, praktisch als Co-Schirmherr vor Ort weilte. Unvergesslich ist sein damaliger Auftritt mit Box-Weltmeister Wladimir Klitschko im Rahmen eines Schaukampfes – nicht im Boxen, sondern am Schachbrett, versteht sich.

Wladimir Kramnik spielt also in diesem Jahr seit 25 Jahren in Dortmund und feiert bildlich gesprochen damit seine “Silberhochzeit” mit dem Sparkassen Chess-Meeting, das er darüber hinaus auch noch zehn Mal (1995 – 1998, 2000, 2001, 2006, 2007, 2009 und 2001) für sich entscheiden konnte. Diese Leistung ist weltweit einmalig und reif für das Guinessbuch der Rekorde. Was also lag näher, als die diesjährige Veranstaltung Wladimir Kramnik zu widmen und damit die Geschichte eines anerkannten Schachgiganten und eines ebenso anerkannten Schachereignisses zu erzählen!!!

TurnierseiteOpenHelmut-Kohls-TurnierRückblicke bis 1973

Das majestätische Spiel

Schach ist uralt, aber gerade bei jungen Leuten so beliebt wie selten zuvor. Denn Hobbyspieler wie Großmeister schulen mit seinen komplexen Zügen ihr logisches Denkvermögen. Dabei müssen selbst Schachweltmeister inzwischen vor Computerprogrammen kapitulieren.

 

Die Wiege des Schachspiels liegt irgendwo im fernen Osten.
Die meisten Forscher gehen von Indien als Ursprungsland aus. Manchmal wird auch China genannt. Das Spiel der Könige, wie wir es heute kennen, hat sich irgendwann in den ersten Jahrhunderten nach Christus entwickelt.
                                                                                                                      

Der König war verwundert. Nur ein paar Reiskörner wollte der Mann als Belohnung für seinen Zeitvertreib, den der dem Herrscher gezeigt hatte. Dabei gefiel dem König das Spiel mit den 32 Figuren auf 64 schwarz-weißen Feldern so gut, dass er bereit war, großzügig zu sein. Und jetzt das: „Ein Reiskorn auf das erste Feld, zwei Körner auf das zweite und auf jedes weitere Feld stets die doppelte Anzahl an Körnern als im vorherigen Feld“, lautete der Wunsch seines Untertanen. Soweit die Legende zu den Ursprüngen des Schachspiels.
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„Der gewinnt immer“

Der Neurologe Norbert Sommer aus Göppingen erklärt, warum Schachcomputer selbst Großmeistern überlegen sind.                                                                                                                                                

Neurologe Norbert Sommer (58)

Herr Sommer, was kann der Computer, was das menschliche Gehirn nicht kann?

Das Problem am Schach ist, dass Sie eine praktisch unerschöpfliche Zahl an Zugmöglichkeiten haben. Das können Menschen nicht wirklich gut rechnen. Sie haben ein Gefühl für Standardsituationen am Anfang oder Ende der Partie. In sehr komplizierten Situationen aber, wo furchtbar viele Figuren einfach blöd auf dem Brett rumstehen, rechnet der Computer in null Komma nichts aus. Der Mensch macht da einen kleinen Fehler, und schon verliert er.

Es ist also ein mathematisches Problem?

Mit jedem Halbzug haben Sie zwanzig Möglichkeiten. Bei einer Partie mit 30, 40 Zügen hat man mehr Zugmöglichkeiten als es Atome im Weltall gibt. Das ist tatsächlich ein Rechenproblem.

Wie viele Züge können Menschen denn im Voraus berechnen?

Das kommt ganz darauf an. Unsereins rechnet so ein, zwei, drei Züge voraus. In Standardstellungen rechnen die guten Spieler zehn, fünfzehn Züge voraus. Aber in der Mitte der Partie können Sie nicht viel machen, da übersehen Sie schnell mal was.
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Teambildung und Blitzschach

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Die Mannschaft steht…

…und geblitzt wurde auch

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Am letzten Vereinsabend traf man sich, vor der allmonatlichen Vereins-Blitzschach-Meisterschaft, um die kommende Saison 2017/2018 zu planen. So einige Mitglieder hatten sich eingefunden, sodass sie aktiv an der Mannschaftsaufstellung mitwirken konnten. Zudem lagen dem Spielleiter Achim Raasch im Vorfeld auch einige Aussagen von nicht anwesenden Mitgliedern vor, sodass deren Wünsche bei der Mannschaftsbildung auch weitestgehend berücksichtigt werden konnten.

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Zunächst wurde darüber diskutiert, inwiefern die Aufstellung einer 2. Mannschaft, für die Kreisliga oder unter Umständen auch zwei Klassen tiefer für die Kreisklasse, möglich wäre. Man kam nach einiger Überlegung zu dem Schluss, dass es am besten ist, nur noch eine Mannschaft (für die Bezirksliga) zu bilden, in der es dann hoffentlich keine Ersatzspielersorgen geben sollte.

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Die Besetzung der Stammplätze unserer Bezirksligamannschaft sieht nun wie folgt aus:

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1.     Talarski, J.
2.     Blumenthal. N. v.
3.     Thiel, B.
4.     Raasch, A. (MF)
5.     Bott, M.
6.     Kanacher, R.
7.     Kosfeld, F.
8.     Labinski, J.

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Die Ersatzspieler (zur Zeit 10 Leute) brauchen aber nicht betrübt zu sein, dass es für sie in dieser Saison nichts zu tun gäbe, denn es steht jetzt schon fest, dass einige der Stammspieler nicht jedes Spiel absolvieren können. Somit wird sicher jeder einmal, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Zuge kommen.

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Zum anschließenden Blitzschachturnier blieben dann noch einige Leute da. Da das Gros jedoch das U21-EM-Fußballfinale erleben wollte, wurde es ein wenig hektisch. Nach flotten 6 Runden gab es mit Nikolaus von Blumenthal, Joachim Talarski und Rainer Kanacher, gleich drei punktgleiche erste Plätze. Wegen des eben genannten Umstands, schaffte es man nicht, die noch nötigen Stichkämpfe, für eine eindeutige Entscheidung, zu absolvieren. Der Spielleiter musste also nach Gutdünken entscheiden.

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Die Ergebnisse findet ihr unter der Rubrik Vereinsmeisterschaft.

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